1520 – ImpulsPunkt! – Ein Trainingsmanual zum gesünderen Umgang mit aggressiven Impulsen

Bernd Westermann

Bei der Arbeit mit „gewaltaffinen“ Suchtkranken erhält das Thema Kontrollverlust unweigerlich eine zusätzliche inhaltliche Dimension und noch höhere Brisanz. Jenseits unmittelbar substanzbezogener Steuerungsprobleme gerät nun auch Aggression in den Fokus. Obwohl die Konfrontation mit Fremd- (und Selbst-)Gefährdungen in der Sucht- und Drogenhilfe kaum zu vermeiden ist, wird damit nicht selten im Ausschluss- oder Delegationsverfahren umgegangen – mit begrenztem Erfolg. Für psychiatrisch auffällige oder fehlsozialisierte Substituierte trifft dies in besonderer Weise zu. Für den Umgang mit ihnen ist zunächst ein Ausnahme-Ort zu sichern, an dem Gewalt auf dem Wege konsequenter Frühintervention verhindert wird. Das heißt Verhältnisprävention. Nach und neben dieser Grundlage wird allerdings Verhaltensprävention nicht nur möglich, sondern auch notwendig! Das heißt: Training, Verlernen alter und Erlernen neuer Umgangsweisen mit drohendem Verlust der Impulskontrolle. Es wird referiert, diskutiert, gewaltfrei gestritten, demonstriert und geübt

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