1720 – „Wer Sorgen hat, hat auch Likör!“ – Abhängigkeit und Fahrerlaubnis

Frank Hagenow

Menschen mit Abhängigkeitsdiagnosen haben häufig im Laufe ihrer Erkrankung den Führerschein verloren. Für eine gelungene und stabile Integration in ein suchtfreies (Berufs-) Leben spielt die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis eine große Rolle. Auf dem Weg dahin gilt es allerdings oftmals noch, die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) als letzte große Hürde zu überwinden. Welches sind hierbei die wichtigsten Schritte und Stolpersteine? Was sollten Betroffene und professionelle UnterstützerInnen darüber wissen? Und was hat es mit den erforderlichen chemisch-toxikologischen Abstinenzbelegen auf sich? (Von denen mitunter behauptet wird, sie seien „schlimmer als bei der Tour de France“.) Ein verkehrspsychologischer Gutachter gibt Einblicke in die Begutachtungspraxis

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