1810 – Fachnachmittag Schule und Jugendarbeit

Zusatzveranstaltung des SuchtPräventionsZentrums (SPZ)
LI Hamburg im Rahmen der Hamburger Suchttherapietage 2018

„Suchtmittel zwischen Verbot und Freigabe“ – ­ Herausforderungen für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen

Donnerstag, 24. Mai 2018, 14.30 – 19.00 Uhr

Der Konsum von Suchtmitteln ist ein ständiges Thema in Schule und Jugendarbeit. Im Spannungsfeld zwischen verschiedenen gesetzlichen Rahmenbedingungen in einer konsumierenden Gesellschaft müssen sich pädagogische Fachkräfte positionieren und Jugendlichen im Alltag einen Rahmen und Orientierung bieten. Unabhängig von öffentlichen “Legalisierungsdiskussionen“ setzen sich Jugendliche mit dem Konsum von Suchtmitteln auseinander und machen in der Phase des Heranwachsens häufig ihre ersten Erfahrungen damit. Pädagoginnen und Pädagogen sind gefordert, um Jugendliche dabei zu unterstützen, sich eine eigene Meinung zu bilden, Impulsen zu widerstehen und sich auch mit den Risiken altersgerecht auseinanderzusetzen.

An diesem Fachnachmittag möchten wir Einblicke in verschiedene Handlungsmöglichkeiten der Prävention und Intervention geben. Dazu wollen wir Wissenschaft und Praxis zusammenbringen.

Impulsvorträge:

  • PD Dr. Karina Weichold , Friedrich Schiller Universität Jena (angefragt): Suchtmittel im Jugendalter, Funktionen und Folgen
  • Theo Baumgärtner, Sucht.Hamburg: Substanzkonsum Jugendlicher und junger Erwachsener, ausgewählte Ergebnisse der Schulbus und Jebus-Studie

 

4 parallele Workshops (75 minütig) in zwei Runden:

  1. Lebenskompetenzen fördern, Kinder und Jugendliche für tägliche Herausforderungen stärken
  2. Cannabis und andere Suchtmittel im Unterricht / in der Jugendarbeit thematisieren
  3. Der „alltägliche Umgang mit Medikamenten !?“ Mit fast erwachsenen Jugendlichen zum Thema arbeiten
  4. Hinschauen und Handeln- Mehr Sicherheit und Handlungsmöglichkeiten im Arbeitsalltag Schule und Jugendarbeit bei Drogenkonsum von Jugendlichen

 

Die Workshops werden vom Team des SPZ umgesetzt.

Weitere Auskünfte erteilen wir Ihnen gern telefonisch oder per E-Mail.
Telefon: 040/42 88 42-911, Fax: 040/42 73 14-269
E-Mail: spz@bsb.hamburg.de