Legale Drogen

1314 – Legal – überall erhältlich – bereits beim Erstkonsum potenziell tödlich: Schnüffelstoffe

Heinrich Elsner Schnüffelstoffe sind sogenannte Einstiegsdrogen und werden bereits im Kindes- und Jugendalter konsumiert. Sie sind preiswert, ohne Dealer zu erhalten und in den (üblichen) Drogenscreenings nicht nachweisbar. Aus letzterem Grund werden sie auch bevorzugt genutzt in Settings mit hohem Überwachungs- bzw. Kontrollgrad, z.B. in Psychiatrien, in Suchtfachkliniken etc.. Das Seminar will zu diesen unbekannten […]



1316 – Medikamentenabhängigkeit

Rüdiger Holzbach Abhängige von Non-Benzodiazepinen und Benzodiazepinen gibt es viele, aber nur wenige sehen sich als abhängig und wollen entzogen werden. Anhand des Fünf-Phasen-Modells des Langzeitkonsums von Benzodiazepinen lassen sich die „Widerstände“ gegen einen Entzug leicht umschiffen, da die für die PatientInnen spürbaren Folgen der Langzeiteinnahme als Folge der Medikamente und nicht der Grunderkrankung benannt […]



1318 – „Wie krieg ich meinen Lappen wieder?“

Heidrun Sperling Wurde die Fahrerlaubnis wegen Auffälligkeiten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss entzogen, ist in der Regel ein medizinisch-psychologisches Gutachten mit positiver Verhaltensprognose nötig, um wieder in den Besitz des Führerscheins zu kommen. Da im Bereich der Fahreignungsbegutachtung teilweise andere Kriterien für eine günstige Verhaltens-/Abstinenzprognose gelten als in therapeutischen Kontexten, ist die Kenntnis der jeweiligen Anforderungen […]



1320 – Sucht und Sexualität – Mann (S)sucht Liebe. Untersuchungsergebnisse und Praxiserfahrungen

Joachim J. Jösch Wie wichtig sind gelingende Partnerschaft, Liebe und erfüllende Sexualität besonders für die Zeit nach der Sucht-Reha und die Stabilisierung der Abstinenz? 57% aller Suchtrehabilitanden sind alleinstehend. Die meisten wünschen sich eine Partnerschaft. Was, wenn sich keine Partnerin oder Partner* findet? Im Fachkrankenhaus Vielbach wurden Patienten umfassend und anonym zum Thema befragt. Die […]



1322- Männerspezifische Suchttherapie – Untersuchungsergebnisse und Praxiserfahrungen

Joachim J. Jösch Suchtverhalten ist geschlechtsspezifisch. 75% der Behandelten in Suchthilfeeinrichtungen sind Männer. Das Fachkrankenhaus Vielbach hat seit 1978 Erfahrungen in der Sucht-Rehabilitation von Männern gesammelt. Die Klinik führte 2017 eine umfassende anonyme Befragung der Rehabilitanden zum Thema „Männerspezifische Suchttherapie“ durch. Die Ergebnisse flossen u. a. in die Konzeption des neuen Angebotes „MännerCamp“ ein. Hiermit […]



1324 – Medizinische und soziale Rehabilitation für suchtkranke Wohnungslose – Inklusion ist möglich!

Joachim J. Jösch Suchtkranke Wohnungslose sind von multiplen Inklusionsschwierigkeiten betroffen: Psychische, soziale und justizielle Beeinträchtigungen verstärken sich in ihrer exkludierenden Wirkung wechselseitig. Meist gelingt den Betroffenen die Nutzung des Suchthilfesystems nicht. Doch erst der Zugang und die Inanspruchnahme (sucht-)medizinischer Hilfen schaffen die entscheidenden Voraussetzungen für die Realisierung von Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Die […]