Illegale Drogen

1514 – Soziales Wohlbefinden im Rahmen des ganzheitlichen Gesundheitsbegriffs – Theorie und Wirklichkeit am Beispiel des Ambulant Betreuten Wohnens

Judith Eschert, Heinrich Elsner Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit wie folgt: „Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“ Die Praxis im Ambulant Betreuten Wohnen zeigt allerdings, dass der Fokus zunehmend vom sozialen Wohlbefinden genommen werden muss, da Tätigkeiten und Hilfestellungen, die sich […]



1516 – Best practice Methoden und Schwerpunktthemen in der Beratung geflüchteter Menschen

Andrea Piest, Panagiotis Stylianopoulos Der Zuwachs von Zuflucht suchenden Menschen der letzten drei Jahre forderte eine Reaktion auf die spezifischen Bedarfe dieser Zielgruppe auch von Seiten der Suchthilfe. Der Notdienst Berlin e.V. baute Mitte 2016 das überregionale Angebot Guidance: Suchtberatung für Geflüchtete auf. Guidance ist an den Drogennotdienst, einer niederschwelligen berlinweit tätigen Beratungsstelle, angegliedert. Betroffene […]



1518 – Chemsex – Was verbirgt sich hinter dem Hype?

Sascha Milin, Deborah Scholz-Hehn, Ingo Schäfer In jüngerer Zeit findet sich der Begriff Chemsex – Sex unter Einfluss bestimmter psychoaktiver Substanzen in Bereichen des schwulen Nachtlebens – als Selbstzuschreibung sowie im wissenschaftlichen Diskurs. Das Phänomen verlangt nach einer vielschichtigen Betrachtung und lässt sich nicht auf risikofreudige Sexual- und Konsumpraktiken reduzieren. Der Beginn dieses Trends wird […]



1520 – ImpulsPunkt! – Ein Trainingsmanual zum gesünderen Umgang mit aggressiven Impulsen

Bernd Westermann Bei der Arbeit mit „gewaltaffinen“ Suchtkranken erhält das Thema Kontrollverlust unweigerlich eine zusätzliche inhaltliche Dimension und noch höhere Brisanz. Jenseits unmittelbar substanzbezogener Steuerungsprobleme gerät nun auch Aggression in den Fokus. Obwohl die Konfrontation mit Fremd- (und Selbst-)Gefährdungen in der Sucht- und Drogenhilfe kaum zu vermeiden ist, wird damit nicht selten im Ausschluss- oder […]



1522 – Substanzbezogene Trainingsprogramme für Substituierte in psychosozialer Betreuung

Bernd Westermann Noch immer sind über opiatabhängige Menschen Mythen in Umlauf: Ausnahmslos alle würden „Beigebrauch“ praktizieren, das sei halt nicht zu ändern. Abstinenz hätten PatientInnen und Behandelnde in stiller Übereinkunft völlig aus dem Blick verloren. Sie anzustreben, gilt manchem sogar als Körperverletzung, mindestens fahrlässig, also unverantwortbar. Die Wirklichkeit unterscheidet sich erheblich von dieser Fiktion. Man […]



1524 – Die Internationalen Standards der WHO/UNODC zur Behandlung einer Drogenabhängigkeit und ihre praktische Umsetzung

Ingo Ilja Michels Auf der Generalvollversammlung der Vereinten Nationen zur Weltdrogenproblematik (UNGASS) im April 2016 in New York wurde eine Abschlusserklärung verabschiedet, mit einer Reihe von fortschrittlichen Elementen: Gesundheitspolitische Maßnahmen stehen im Vordergrund; Drogenpolitik ist als Gesundheitspolitik zu sehen, auch eine „medikamentöse Behandlung“, gemeint ist eine Opiatsubstitutionsbehandlung ist Teil des von allen Mitgliedsstaaten der UN […]