Weitere Veranstaltungen

1710 – Burnout – Was steckt dahinter? Was hilft?

Heike Hinz „Burnout“ ist eine deutsche Erkrankung. Nur in Deutschland ist es sozial erwünscht, an übermäßigem Arbeitseinsatz zu erkranken. Es gibt sehr unterschiedliche Gründe für ein Nachlassen der Arbeitsfähigkeit und Arbeitsfreude. Dazu gehört einmal der Arbeitsplatz, wenn er nicht den persönlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten entspricht, zum andern die Veränderung der Arbeitsprozesse durch die neuen Medien, […]



1708 – Von der Aggression zur Selbstbehauptung – ein dialogisches Konzept zur Gewaltprävention

Jürgen Bittner Auf der Grundlage des dialogischen Menschenbildes Martin Bubers wurde für gewaltauffällig gewordene Jugendliche und junge Erwachsene ein Projekt zur Gewaltprävention entwickelt: Von der Aggression zur Selbstbehauptung. Im Zentrum der Arbeit steht die Frage, wie man erlebte Angriffe so beantworten kann, dass man dabei die eigene Würde und die des Angreifers wahrt. Gewaltfrei und […]



1712 – Selbstverletzendes Verhalten von Jungs und jungen Männern

Harry Friebel Viele Jungs ritzen sich. Trotzdem findet dieses Phänomen in den medizinisch-therapeutischen Diskursen sehr wenig Beachtung: Der Junge darf aggressiver Täter sein; autoaggressives Opfer aber nicht. Jungen „ritzen“ sich, um Kontrolle – zumindest über ihren Körper – zu bewahren. Es geht darum, jenseits von pauschaler Pathologisierung den Jungs Gelegenheit zur Biografie- und Erinnerungsarbeit zu […]



1714 – Anwendung des Modularen ICF Core Set für Substanzbezogene Störungen (MCSS)

Angela Buchholz, Maren Spies Das ICF Core Set für Substanzbezogene Störungen (MCSS) wurde entwickelt, um die Funktionsfähigkeit von PatientInnen mit Substanzbezogenen Störungen zu beschreiben. Es enthält eine Reihe von gesundheitsbezogenen Aspekten (sog. Kategorien) der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). Das Core Set erfasst dabei keine Symptome, sondern Alltagstätigkeiten und Lebensbereiche, in denen […]



1720 – „Wer Sorgen hat, hat auch Likör!“ – Abhängigkeit und Fahrerlaubnis

Frank Hagenow Menschen mit Abhängigkeitsdiagnosen haben häufig im Laufe ihrer Erkrankung den Führerschein verloren. Für eine gelungene und stabile Integration in ein suchtfreies (Berufs-) Leben spielt die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis eine große Rolle. Auf dem Weg dahin gilt es allerdings oftmals noch, die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) als letzte große Hürde zu überwinden. Welches sind hierbei […]



1722 – Straffällige Suchtkranke – Was kann gesetzliche Betreuung hier leisten?

Rolf Jox, Michael Klein Suchtkranke kommen häufig mit dem Strafrecht in Konflikt: Geht es z.B. um durch Alkohol bedingtes strafrechtlich relevantes Verhalten oder Straftaten im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität, steht eine bereits angedachte Suchttherapie oft unter dem Vorbehalt möglicher Inhaftierung. Haben Suchtkranke eine gesetzliche Betreuungsperson, wird der Ruf nach ihr laut, „etwas zur Sicherung der Behandlung […]