Dienstag 09.00-10.30

1118 – Migration und Sucht, ein problemreiches Thema?

Andrea Punz-Nielson, Semrin Leidenfrost-Mordag Die Sucht- und Drogenkoordination Wien (SDW) ist für die Steuerung und Umsetzung von Maßnahmen entsprechend den Grundsätzen der Wiener Sucht- und Drogenstrategie 2013 in Wien zuständig und orientiert sich an dem übergeordneten Gesamtzweck des Sozial- und Gesundheitsbereiches: „Ziel ist ein umfassendes körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden aller Menschen in Wien“ entsprechend […]



1406 – „Wie krieg ich meinen Lappen wieder?“ Fahreignungsbegutachtung bei Alkohol- und Drogenauffälligkeiten nach den aktuellen Beurteilungskriterien

Heidrun Sperling Wurde die Fahrerlaubnis wegen Auffälligkeiten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss entzogen, ist in der Regel ein medizinisch-psychologisches Gutachten mit positiver Verhaltensprognose nötig, um wieder in den Besitz des Führerscheins zu kommen. Da im Bereich der Fahreignungsbegutachtung teilweise andere Kriterien für eine günstige Verhaltens-/Abstinenzprognose gelten als in therapeutischen Kontexten, ist die Kenntnis der jeweiligen Anforderungen […]



1506 – „Warum man nicht so leicht aus seiner Haut kann…“ – Identitätsprozesse bei drogenabhängigen Menschen

Hartmut Klos Identitätsprozesse haben in der Behandlung und Betreuung von drogenabhängigen Menschen einen größeren Einfluss als vielfach angenommen. Die Begleitung drogenabhängiger Menschen ist immer auch Arbeit an der Identität und Initiierung von Identitätsprojekten. Das „Herauswachsen aus der Sucht“ sowie die Veränderung von Konsummustern erfordern umfassende Veränderungsprozesse der Identität. Dabei sind Grenzen des Identitätswandels zu berücksichtigen. […]



1512 – Integrative Diagnostik, Befunderhebung und Hilfeplanung in der medizinischen Rehabilitation bei Abhängigkeitserkrankungen

Horst Brinker, Gerd Jenisch, Peter Degkwitz Grundlage des Workshops ist ein eigens für die Diagnostik, Befunderhebung und Hilfeplanung entwickeltes EDV-gestütztes System im Bereich der stationären medizinischen Rehabilitation für Menschen mit Abhängigkeitsstörungen (Schwerpunkt illegale Drogen). Das System berücksichtigt die bestehenden Dokumentations- und Qualitätsstandards der Deutschen Rentenversicherung (DRV) wie die Leitlinien zur sozialmedizinischen Begutachtung, die Klassifikation therapeutischer […]



1612 – Comorbidität Sucht- und Trauma: Genderspezische stationäre Behandlungsprogramme für Männer mit Impulskontrollstörung

Isabel Englert, Kathrin Hildebrand Die Nachfrage nach stationärer Behandlung für Patienten mit der Comorbidität Impulskontrollstörungen und Suchtkrankheit ist hoch. Sehr viele dieser Patienten weisen eine Traumafolgestörung auf. Es zeigen sich zunehmend unterschiedliche Subgruppen mit diesen Störungen in Therapie: vom einfach Traumatisierten, der unter den Folgen eines Berufsunfalls leidet, bis hin zu in der Kindheit sexuell […]



1632 – Krisenintervention und Ressourcenaktivierung bei PTBS und komplexen Traumafolgestörungen

Sybille Teunißen Für eine wirkungsvolle Intervention bei PTBS und komplexen Traumafolgestörungen ist es wichtig, die Neurobiologie der Traumaverarbeitung und deren korrespondierende Auswirkungen im Erleben und Verhalten von betroffenen Menschen zu verstehen. Zusätzlich wird im Seminar zur besseren Einschätzung der traumaberzogenen Folgeerscheinungen die Theorie der strukturellen Dissoziation der Persönlichkeit dargestellt. Darauf aufbauend gibt es Gelegenheit, Grundlagen […]



1800 – Sucht als Ursache und Folge früher Gewalt – Ergebnisse und Perspektiven des bundesweiten CANSAS-Netzwerks

Julia Holl, Sven Barnow, Ingo Schäfer, Johanna Grundmann, Annett Lotzin, Silke Pawils, Franka Metzner Bei Personen mit Substanzmissbrauch und -abhängigkeit finden sich sehr häufig belastende Erfahrungen in Kindheit und Jugend. So berichten mindestens die Hälfte bis zwei Drittel aller Personen in Suchtbehandlung sexuelle oder körperliche Gewalt, emotionale Vernachlässigung oder andere massive Belastungen in frühen Lebensabschnitten. […]