Freitag 09.00-10.30

1110 – Suchtberatung von geflüchteten unbegleiteten minderjährigen Ausländern in der Kö *Schanze

Nicole Krol, Luise Zierer Junge Menschen mit Fluchterfahrung weisen aufgrund ihrer Geschichte Risikofaktoren auf, die zu einem missbräuchlichen Konsum von Substanzen führen können. In der Suchtberatung Kö *Schanze gibt es seit Januar 2016 zwei Stellen, die sich im Schwerpunkt mit der Beratung von geflüchteten Jugendlichen beschäftigen. Im Seminar werden die Besonderheiten der Beratung junger Menschen […]



1314 – Skillstraining und Achtsamkeitstraining im Tagesklinischen Setting in der Alkoholtherapie

Reinhard Ferk Nach einem Konzept von Marsha Linehan und Martin Bohus. Kennenlernen und ausprobieren von Skills zur Reduktion der Inneren Anspannung sowie zur Emotionsregulation. Die Achtsamkeitsmeditation ist zentrales Element des Trainings. Hier geht es um die Fähigkeit, sich selbst und seine Umwelt zum gegenwärtigen Zeitpunkt wahrzunehmen und das unter dem Aspekt der Wertfreiheit. Einfache Übungen […]



1610 – Methadon (und andere Substitutionsmittel), das Opioidersatzstoffprogramm und Kinder

Heinrich Elsner Die Opioidersatzstoffe – das am Häufigsten verwendete ist Methadon – haben, wie alle Medikamente, Wirkungen und unerwünschte Nebenwirkungen. Ähnliches gilt für die Substitutionsbehandlung; hier haben die administrativen/gesetzlichen und therapeutischen Rahmenbedingungen positive und unerwünschte Auswirkungen. Beide Elemente der Opioidersatzstoffbehandlung, sowohl das Medikament als auch die Rahmenbedingungen, haben tiefgreifende Auswirkungen auf das Leben der Substituierten. […]



1620 – Leistungssensible Suchttherapie

Thomas Lüddeckens, Martin Fleckenstein, Marlis Heer Der Workshop gibt einen Überblick über diesen neuartigen Ansatz, vermittelt anhand praktischer Beispiele und Übungen die Grundprinzipien der Intervention. Leistungssensible Suchttherapie (LST) ist ein Kurzinterventionsmodul, das zur Ergänzung der qualifizierten Entzugsbehandlung erarbeitet wurde. Der Schwerpunkt liegt auf einer Haltungsänderung gegenüber der Sucht. Im Rahmen von drei Gruppensitzungen wird eine […]



1616 – Suizidprävention in der Suchttherapie

Jörg Hilger Trotz des deutlich erhöhten Risikos für suizidale Krisen bei Abhängigkeitserkrankten stellt eine individuelle Suizidprävention bislang erfahrungsgemäß kein selbstverständliches Therapieelement von Suchttherapien dar. Die Tabuisierung dieser Thematik, aber auch Wissensdefizite auf professioneller Seite behindern oft eine effektive Behandlung der Betroffenen, eventuell mit schwerwiegenden Folgen. Im Seminar wird daher das Basiswissen zu ätiologischen Modellen zu […]



1630 – Durch Ressourcenaufbau Resilienz stärken und Rückfallrisiken mindern – Psychotherapie mit suchtkranken Menschen, auch unter Substitution

Angelika Koshal Die ACE-Studie (Adversive Childhood-Experiences) von Felitti et al. (2000) weist nach, dass die Häufung problematischer Erlebnisse in Kindheit und Jugend das Risiko einer späteren Suchterkrankung deutlich erhöhen. Je mehr Belastungsfaktoren, desto höher das Risiko. Die Ergebnisse der Resilienzforschung (Emmy Werner, 1999) wiederum verdeutlichen, dass durch ein gezieltes Training fehlende Resilienzfaktoren aufgebaut werden können. […]



1636 – Dialektisch-behavioral orientierte Stabilisierungstechniken in der Suchtbehandlung

Francesca Rita Scarpinato-Hirt, Dominika Mandrek-Ewers Die DBT ist eine kognitiv-behavioral orientierte Therapieform, die gleichzeitig Akzeptanz für dysfunktionale Verhaltensweisen bei psychischen Störungen und dessen Veränderung bewirken will. Im „Göttinger Modell“ (Lüdecke et al., 2010) wurde das DBT-Skills-Manual so überarbeitet, dass die Suchterkrankung im therapeutischen Fokus steht. Die DBT stellt modifiziert in der Suchttherapie eine erfolgversprechende Ergänzung […]