Mittwoch 09.00-10.30

1704 – Burnout – Vom Helfenden zum Patient? Mit Selbstfürsorge die eigenen Ressourcen stärken

Christoph Möller Burnout ist ein pathologischer und kontinuierlicher Abbau von Lebenskraft, Zielstrebigkeit, Empathie, Kreativität und Idealismus in Verbindung mit disponierenden Arbeitsbedingungen. Die drei Hauptsymptome sind emotionale Erschöpfung, Depersonalisation und abnehmende Leistungsfähigkeit. Der kontinuierlich fortschreitende Krankheitsverlauf erschwert die Diagnose. Es handelt sich immer auch um ein Beziehungsgeschehen. Umwelt und persönliche Faktoren wirken zusammen. 30-60% der Pflegenden […]



1718 – Resilienz – Schlagwort oder hilfreiches Konzept?

Tina Deutenhauser, Barbara Waidhofer Alles Resi oder was? Über den inflationären und den konstruktiven Gebrauch des Resilienz-Begriffs in Beratung, Therapie und Prävention: Resilienz hat sich in den letzten Jahren zum beliebten und leider beliebigen Schlagwort entwickelt, gerade auch in der Suchtarbeit & -prävention. Um einen professionellen Einsatz des Resilienz-Konstrukts zu gewährleisten, bedarf es einer kritischen […]



1724 – Umgang mit Suchtmitteln – Strafbar, nicht erlaubt, nicht gewünscht?

Rolf Jox, Michael Klein Werden zur Sucht führende Substanzen konsumiert, ist fraglich, ob der Umgang mit den Suchtmitteln strafbar, (bloß) nicht erlaubt, lediglich nicht erwünscht oder vielleicht sogar aus subjektiven oder objektiven Gründen erwünscht oder vorteilhaft ist. Handelt es sich um Betäubungsmittel, stehen meist Straftaten im Raum; sind neue psychoaktive Stoffe betroffen, ist z.B. deren […]