Mittwoch 10.45-12.15

1202 – InBetween – ein neues Modell für Prävention

Jürgen Bittner Prävention als Persönlichkeitsbildung soll aus unserer Sicht zunehmend an Bedeutung gewinnen. Deshalb haben wir das Projekt InBetween geschaffen. InBetween ist ein filmbasiertes Projekt für dialogische Prävention. Es basiert auf Martin Bubers dialogischem Menschenbild. Es besteht aus dem Film InBetween und aus einem Handbuch zur Arbeit mit dem Film. Da sich missbräuchlicher Rauschmittelkonsum meistens […]



1204 – Einführung in das systemische Elterncoaching nach Haim Omer

Klaus Pape, Martin Johns Das Konzept wurde Ende der 1990er Jahre von Prof. Haim Omer, Familientherapeut und Professor für Psychologie an der Universität von Tel Aviv und seinem Team zum Umgang mit herausforderndem Verhalten in Familien entwickelt. Es soll Eltern dabei unterstützen, aus dem Kreislauf symmetrischer oder komplememtärer Konfliktlagen aussteigen zu können ohne zugleich die […]



1206 – Tiergestützte Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien

Bettina Taschinski Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien haben es mit einer Vielzahl von spezifischen Herausforderungen in der Alltagsbewältigung zu tun. Die Bewältigungsstrategien sind individuell und doch zeichnen sich ähnliche Grundmuster in den verschiedenen Herangehensweisen ab. Aus der mehrjährigen praktischen Arbeit unter Einsatz von Ponys und Hunden mit Kindern und Jugendlichen aus ebendiesem Kontext wird […]



1214 – Selbstbild und Image von am Glücksspiel beteiligten KonsumentInnen und Interessengruppen

Günther Zeltner, Henning Brand Bei der Entwicklung und der Umsetzung von Spielerschutzkonzepten, in der Kooperation mit GlücksspielanbieterInnen und letztlich bei jeder Regulierungsdebatte ist man ständig in emotional hoch aufgeladenen Diskussionen verwickelt. Glücksspiel als Sünde, als demeritorisches Gut oder als Konsumgut mit Risiken für ihre NutzerInnen sind die tradierten und aktuellen gesellschaftlichen Bewertungen. Wie diese sich […]



1604 – Intensivkurs Motivational Interviewing

Thomas Kuhlmann, Gerhard Reymann Motivational Interviewing ist ein Interventionsstil, der in Kooperation mit den KlientInnen der Bewältigung von Ambivalenzkonflikten dient. Entscheidend sind eine fachkompetente, empathische und zieloffene Haltung, frühzeitige Klärung der Rahmenbedingungen und ein spezifischer Gesprächsstil. Widerstand wird als Störung der Interaktion zwischen PatientIn und BeraterIn und damit als Aufforderung zu kreativer therapeutischer Aktivität betrachtet. […]



1606 – Praxis-Seminar: Krisenintervention und Ressourcenaktivierung bei PTBS und komplexen Traumafolgestörungen

Sybille Teunißen, Wibke Voigt Schwerpunkt dieses Seminars bildet die Vorstellung und das Kennenlernen wirkungsvoller Interventionen zur Krisenintervention und Ressourcenaktivierung (Notfallstrategien, Diss-Stop-Techniken, Techniken zur Entlastung, Distanzierung und Affektregulation) bei einer posttraumatischen Belastungsstörung und komplexen Traumafolgestörungen, einschließlich dissoziativer Störungen. Zum besseren Verständnis der traumabezogenen Folgeerscheinungen wird einführend die Theorie der strukturellen Dissoziation der Persönlichkeit vermittelt. Als wesentliche […]



1608 – Eine Figur aus einem Märchen

Jean-Christoph Schwager In der psychotherapeutischen Arbeit mit älteren suchtkranken Menschen spielt die Rückschau auf das gelebte Leben und die Würdigung der Lebensleistung eine wichtige Rolle. So wie der Traum nach Sigmund Freud der „Königsweg zum Unbewussten“ ist, bringt uns die Beschäftigung mit Märchen auf eine zumeist freudvolle Art und Weise zurück in das „Land, das […]



1618 – Funktionaler Umgang mit Emotionen bei traumatisierten SuchtpatientInnen – PITT-basierte Methoden (Teil II)

Isabel Englert, Kathrin Hildebrand Der Umgang mit starken Emotionen stellt für viele traumatisierte PatientInnen im Suchtbereich eine erhebliche Schwierigkeit dar. Besonders betroffen davon sind PatientInnen mit zusätzlich emotional instabilen Störungen vom Borderline-Typ oder impulsiven Typ, aber auch PatientInnen mit Traumafolgestörungen, narzisstischen und anderen Persönlichkeitsstörungen. Im Seminar werden praktische Lösungen aus dem Bereich der Psychodynamisch Imaginative […]



1624 – Mann-Sein-Nüchtern: Ein erlebensorientiertes Gruppenangebot für suchtkranke Männer

Peter Hotz, Sebastian Bernhardt, Dennis Lehmann Männer verursachen den größten Anteil an Gewaltverbrechen und tödlichen Verkehrsunfällen unter Suchtmitteleinfluss, machen drei Viertel der Drogen-und Alkoholtoten und die Mehrzahl der Patienten in Suchtkliniken aus. Gleichzeitig existieren geschlechtsspezifische Behandlungsangebote in akuten Entzugskliniken vor allem für Frauen. Vor diesem Hintergrund haben wir ein gruppentherapeutisches Behandlungskonzept speziell für suchtkranke Männer […]



1644 – Naikan in der Suchttherapie – Eine Möglichkeit zur verbesserten Selbst und Fremdwahrnehmung

Theo Köhler Einsicht und Dankbarkeit sind wesentliche Ziele der Rehabilitation suchtkranker Menschen. Suchtkranke haben die Tendenz, sich selbst ausschließlich als Opfer zu betrachten und in einer Vorwurfshaltung gegenüber dem sozialen Umfeld, insbesondere der Familie, verhaftet zu bleiben. Viele Therapien verstärken leider diese Opferhaltung, während die Verantwortungsübernahme für die eigenen Fehlschritte oft zu wenig gefördert wird. […]