Mittwoch 10.45-12.15

1106 – Systemische Familienberatung/-therapie – transkulturell praktiziert

Hans Räbiger-Stratmann Dieser Workshop stellt das WMC Modell der Arbeit mit Paaren und Familien vor, das kulturübergreifend bzw. unabhängig von kultureller Herkunft und Zugehörigkeit angewendet werden kann. Im ersten Teil des Workshops werden die zwei Modelle nach Klaus Grawe, die Wirkfaktoren der Psychotherapie und die Konsistenztheorie mit den menschlichen Grundbedürfnissen kurz vorgestellt sowie das systemische […]



1120 – Suchtkranke mit Migrationshintergrund – Was kann gesetzliche Betreuung hier leisten?

Claudia Schlagloth-Kley, Rolf Jox Suchtkranke mit Migrationshintergrund kommen meist spät im Suchthilfesystem an. So wie die Suchtentwicklung aufgrund der besonderen Lebensbedingungen und der spezifischen kulturellen Sozialisation des Herkunftslandes anders als in der Mehrheitsgesellschaft verläuft, so unterschiedlich sind auch die zunächst eingesetzten Bewältigungsstrategien. Substanzabhängigkeit wird oft nicht als Krankheit gesehen und ist mit Angst und Scham […]



1208 – „Lieber Feste feiern als feste arbeiten?“ SuPStart – Ein Programm zur Alkoholprävention für Auszubildende – Praxisteil (Teil 2)

Ursula Zeisel, Lisa Wessely Im Sinne einer wirkungsvollen Suchtprävention richtet sich das extern evaluierte Programm an mehrere Zielgruppen (Auszubildende, AusbildnerInnen, Supportkräfte) und arbeitet multimethodisch. Mit jugendadäquaten und interaktiven Methoden (z. B. Forumtheater) reflektieren Auszubildende kritisch ihr Konsumverhalten, werden über die Rechtslage in Betrieben aufgeklärt und lernen Handlungsmöglichkeiten zu einem angemessenen Umgang mit Alkohol in der […]



1210 – InBetween – Ein neues Modell für Prävention

Jürgen Bittner Prävention als Persönlichkeitsbildung soll aus unserer Sicht zunehmend an Bedeutung gewinnen. Deshalb haben wir das Projekt InBetween geschaffen. InBetween ist ein filmbasiertes Projekt für dialogische Prävention. Es basiert auf Martin Bubers dialogischem Menschenbild. Es besteht aus dem Film InBetween und aus einem Handbuch zur Arbeit mit dem Film. Da sich missbräuchlicher Rauschmittelkonsum meistens […]



1216 – Entkriminalisierung des Cannabiskonsums – Risiko oder Chance für die Suchtprävention im Jugendalter?

Hermann Schlömer Trotz der bestehenden Strafbedrohung für Cannabiskonsument/innen ist der Gebrauch dieser Substanz weltweit und auch in Deutschland sehr verbreitet. Das trifft auch für Jugendliche zu. Vor diesem Hintergrund werden zunehmend die kostenintensive Kriminalisierung von Cannabiskonsument/innen und ihre Folgen für die Betroffenen als unverhältnismäßig und unverantwortlich bewertet sowie eine drogengesetzliche Liberalisierung gefordert. In der darüber […]



1404 – Pathologischer Internet- und PC-Gebrauch

Heiko Philipp Im Rahmen dieser Veranstaltung wird es zunächst vorrangig um das Kennenlernen einzelner Computerspiele gehen. Den Seminarteilnehmern soll ein Einblick in die virtuellen Möglichkeiten der aktuellen Softwareentwicklung gegeben werden. Unterschiedliche Arten von Spielen sind auch unterschiedlich attraktiv für unterschiedliche Nutzer. Die Veranstaltung versteht sich als notwendige Grundlage, um sich im weiteren Verlauf der Veranstaltung […]



1508 – Rückfallprophylaxe bei Drogenabhängigkeit

Hartmut Klos Rückfallprophylaxe in der Behandlung von drogenabhängigen Menschen muss frühzeitig, systematisch und psychoedukativ erfolgen und neben Rückfallvorbeugung und Rückfallmanagement das Ziel haben, die Betroffenen zu Experten ihrer eigenen Erkrankung zu machen. In dem Seminar wird das erste strukturierte Trainingsprogramm zur Rückfallprophylaxe bei Drogenabhängigkeit (RPT) vorgestellt. Es wird ein aktueller Überblick zum wissenschaftlich-theoretischen Hintergrund gegeben […]



1606 – „Ein Zelt im Orkan aufbauen“ – Dialektisch-Behaviorale-Therapie bei Borderline-Persönlichkeitsstörung und Sucht

Kornelia Fricke-Drink, Regina Behnert, Markus Stuppe Borderline-PatientInnen mit einer Suchtproblematik reagieren auf bestimmte Auslöser mit Anspannungszuständen. Als Reaktion darauf zeigen sie häufig dysfunktionale Verhaltensweisen wie Suchtmittelkonsum, Selbstverletzung, Impulsdurchbrüche oder dissoziative Zustände. In diesem Seminar möchten wir anhand praktischer Beispiele und Übungen Elemente der DBT vermitteln, die sich insbesondere in der Gruppentherapie mit suchtkranken Borderline-PatientInnen bewährt […]



1608 – Intensivseminar Motivational Interviewing

Gerhard Reymann, Thomas Kuhlmann Motivational Interviewing ist ein Interventionsstil, der in Kooperation mit dem Klienten der Bewältigung von Ambivalenzkonflikten dient. Entscheidend sind eine fachkompetente, empathische und zieloffene Haltung, frühzeitige Klärung der Rahmenbedingungen und ein spezifischer Gesprächsstil. Widerstand wird als Störung der Interaktion zwischen Patient und Berater und damit als Aufforderung zu kreativer therapeutischer Aktivität betrachtet. […]



1622 – Community Reinforcement And Family Training (CRAFT): Angehörigenarbeit bei Suchterkrankungen

Gallus Bischof Angehörige Suchtkranker sind hoch belastet und spielen zudem oft eine bedeutsame Rolle für die Aufnahme einer Behandlung durch den Suchtkranken. In der Suchtkrankenhilfe wurden Angehörige lange unter dem Modell der „Co-Abhängigkeit“ betrachtet und ihnen unabhängig von ihren Bedürfnissen paternalistisch die Notwendigkeit einer radikalen Abgrenzung vom Suchtkranken nahegelegt. Mit CRAFT wurde ein zieloffenes, individualisiertes, […]