Dienstag 14.30-16.00

1326 – Naturgestützte stationäre Sucht-Rehabilitation

Joachim J. Jösch Natur erleben, Tiere versorgen, im Garten arbeiten – all das übt eine heilsame Wirkung auf Menschen aus, zumal auf Suchtkranke, die entwurzelt und auf der Suche nach ‚Erdung‘ sind. Wie Tiere und Naturelemente zielgerichtet und wirksam in die medizinische Rehabilitation von Abhängigkeitskranken integriert werden können, zeigt das Beispiel des Fachkrankenhauses Vielbach. Zielgerichtet […]



1602 – Achtsamkeitsbasierte Verfahren in der Behandlung von Suchterkrankungen

Wolfgang Beiglböck Achtsamkeit bedeutet, sich dem zuzuwenden, was im Hier-und-Jetzt gegeben ist, sich nicht in Erinnerungen, Zukunftsplänen oder automatisch ablaufenden Verhaltensmustern zu verlieren, Gedanken nicht sofort in Kategorien einzuordnen. Die Praxis der Achtsamkeit hat sich bereits bei anderen Störungsbildern als hilfreich erwiesen. Auch bei Suchterkrankungen stellt die Veränderung automatisch ablaufender Verhaltensmuster, der Umgang mit Rückfallgedanken […]



1620 – Psychoedukation, Rückfallmanagement und Rückfallprophylaxe bei Vorliegen der Doppel-diagnose Schizophrene Psychose und Sucht – Das GOAL-Behandlungsprogramm

Roberto D’Amelio In dem Seminar werden praxisnah aktuelle störungsspezifische Therapieansätze und -Programme zur Rückfallprophylaxe und zum Rückfallmanagement bei PatientInnen mit der Doppeldiagnose schizophrene Psychose und Sucht dargestellt, mit Fokus auf dem Behandlungsprogramm „GOAL- Gesund Ohne Abhängigkeit Leben“. Des Weiteren soll auf die Besonderheiten der therapeutischen Haltung und der Beziehungsgestaltung bei dieser Gruppe von Patienten und […]



1640 -Grundlagen der Psychotraumatologie

Wibke Voigt, Elke Sylvester Im ersten Modul werden die Grundlagen der Psychotraumatologie vermittelt: Unterschiedliche Möglichkeiten der Traumatisierungen (Akuttrauma vs. Mehrfachtrauma bzw. chron. Traumatisierung), einfache Traumata (Typ I) vs. komplexe Traumata (Typ II). Weitere Themen sind Risikofaktoren, Schutzfaktoren und Resilienz, die sich während des Aufwachsens auch in der Gehirnentwicklung widerspiegeln. Des Weiteren wird die Neurobiologie des […]



1622 – Akzeptanzorientierte Drogenarbeit in der stationären Suchthilfe – Chancen und Grenzen

Barbara Gegenhuber Psychosoziale Stabilisierung, Hintanhalten von Folgeschäden und Verbesserung des Gesundheitszustandes sind nur einige Ziele akzeptanzorientierter Drogenarbeit. Während eher akzeptierende Angebote aus der ambulanten Suchthilfe nicht mehr wegzudenken sind, werden diese in der stationären Suchthilfe oft noch kritisch hinterfragt. Die stationäre Suchthilfe ist durch die lange vorherrschende Orientierung am Abstinenzparadigma ideologisch auf Drogenfreiheit, sowie damit […]



1714 – Anwendung des Modularen ICF Core Set für Substanzbezogene Störungen (MCSS)

Angela Buchholz, Maren Spies Das ICF Core Set für Substanzbezogene Störungen (MCSS) wurde entwickelt, um die Funktionsfähigkeit von PatientInnen mit Substanzbezogenen Störungen zu beschreiben. Es enthält eine Reihe von gesundheitsbezogenen Aspekten (sog. Kategorien) der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). Das Core Set erfasst dabei keine Symptome, sondern Alltagstätigkeiten und Lebensbereiche, in denen […]