Donnerstag 14.30-16.00

1520 – ImpulsPunkt! – Ein Trainingsmanual zum gesünderen Umgang mit aggressiven Impulsen

Bernd Westermann Bei der Arbeit mit „gewaltaffinen“ Suchtkranken erhält das Thema Kontrollverlust unweigerlich eine zusätzliche inhaltliche Dimension und noch höhere Brisanz. Jenseits unmittelbar substanzbezogener Steuerungsprobleme gerät nun auch Aggression in den Fokus. Obwohl die Konfrontation mit Fremd- (und Selbst-)Gefährdungen in der Sucht- und Drogenhilfe kaum zu vermeiden ist, wird damit nicht selten im Ausschluss- oder […]



1642 – Psychiatrische Komorbidität und polytoxe Konsummuster bei Jugendlichen

Oliver Voß-Jeske, Bettina Wiese Welche Herausforderungen ergeben sich bei der gruppentherapeutisch ausgerichteten Suchtrehabilitation Jugendlicher? Dargestellt werden Erfahrungen mit der Implementierung individueller und indikativer Angebote als Ergänzung der gruppentherapeutischen und auf peer-to-peer-Erlebnissen beruhenden Ansätze im therapeutisch-pädagogischen Setting einer stationären Langzeitrehabilitation für Jugendliche. Die zunehmende Präsenz bzw. Berücksichtigung von jugendpsychiatrischen Komorbiditäten (u.a. Störung des Sozialverhaltens, ADHS, Traumafolgestörungen, […]



1726 – Reaktionen auf Auslösesituationen mit Nikotinthematik bei alkoholabhängigen Raucherinnen und Rauchern

Robert Olbrich, Petra Metzner Wir berichten über ein Forschungsprojekt bei alkoholabhängigen Raucherinnen und Rauchern. In zwei experimentalpsychologischen Studien ging es thematisch um Auslösesituationen, die zu Rauchdruck und emotionalen Reaktionen in diesen Patientengruppen führen. Hinsichtlich der Ergebnisse zeigten sich geschlechtsspezifische Unterschiede in den Auslösebedingungen. Während bei den Männern situativ Angenehmes/Beruhigendes zu Rauchverlangen führte, waren es bei […]



1626 – Psychotherapie und Substitution – Psychotherapie mit suchtkranken, traumatisierten Menschen

Angelika Koshal Praxisnahe Fallbeispiele werden die psychotherapeutischen Interventionen, sowie einige theoretische Hintergründe verdeutlichen. Zahlreiche internationale Studien, wie die ACE-Studie (Adversive Childhood-Experiences) von Felitti et al., 2000, belegen die Zusammenhänge zwischen der Entstehung einer Suchterkrankung und belastenden Lebensereignissen in Kindheit und Jugend. Betrachtet man diese Ergebnisse im Hinblick auf die Hypothese der Selbstmedikation (Khantzian, 1985), nach […]



1646 – Cannabisabhängigkeit – Wenn nichts mehr geht, dann geht noch Elterncoaching

Hans Räbiger-Stratmann Familien müssen sich in der Phase der Ablösung der Jugendlichen aus dem Elternhaus neu organisieren. Die für alle Beteiligten funktionale Weiterentwicklung bezogener Individuation wird dann beeinträchtigt, wenn der Konsum von Rauschmitteln wie Cannabis zu jener leidvollen familiären Selbstorganisation führt, die wir Suchtpräsenz nennen. Die Kommunikation über das Rauschmittel übernimmt in der Familie die […]