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	<title>Suchttherapietage 2012</title>
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		<title>17. Suchttherapietage in Hamburg</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 13:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 17. Suchttherapietage finden vom 29. Mai bis 01. Juni 2012 in Hamburg statt. Das Schwerpunktthema lautet "Sucht und Politik".
Drogen- und Suchtpolitik ist der politische Bereich, der sich mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Zugangs zu psychotropen Substanzen und des Umgangs mit sozialen wie persönlichen Folgeproblemen befasst. Unter den suchtpolitischen Themen hat es in den letzten Jahren eine Verschiebung gegeben: Polarisierende Themen wie Belastungen durch offene Drogenszenen, der „Staat als Dealer“ oder Konsumräume, die den Drogengebrauch vermeintlich fördern, sind nicht verschwunden, aber stehen aktuell nicht mehr im Mittelpunkt gesundheitspolitischer Diskussionen und sind auch keine Wahlkampfthemen mehr. Schadensmindernde Ansätze in der Suchthilfe haben sich gesellschaftlich etabliert, es erfolgte die Ausweitung und Differenzierung der Substitutionstherapie u.a. mit der Einführung der Diamorphinbehandlung und eine Ausweitung der Substitution in Haftanstalten. Dennoch, Probleme wie die soziale Isolation, die mangelnden Integrationsmöglichkeiten, die Behandlung psychiatrischer und somatischer Komorbidität oder die Versorgungsprobleme älterer, multimorbider Drogenabhängiger sind nicht gelöst. Auch wenn die „klassischen“ illegalen Drogen gesundheitspolitisch aktuell an Relevanz eingebüßt zu haben scheinen, kann der Konsum illegaler Drogen und die damit verbundenen Probleme jederzeit wieder in den Vordergrund rücken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>vom 29. Mai bis 01. Juni 2012</h2>
<h3>Schwerpunktthema: Sucht und Politik</h3>
<p><em>Veranstaltungsort: Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg (Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft)</em></p>
<p>Liebe Kolleginnen und Kollegen,</p>
<p>Drogen- und Suchtpolitik ist der politische Bereich, der sich mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Zugangs zu psychotropen Substanzen und des Umgangs mit sozialen wie persönlichen Folgeproblemen befasst. Unter den suchtpolitischen Themen hat es in den letzten Jahren eine Verschiebung gegeben: Polarisierende Themen wie Belastungen durch offene Drogenszenen, der „Staat als Dealer“ oder Konsumräume, die den Drogengebrauch vermeintlich fördern, sind nicht verschwunden, aber stehen aktuell nicht mehr im Mittelpunkt gesundheitspolitischer Diskussionen und sind auch keine Wahlkampfthemen mehr. Schadensmindernde Ansätze in der Suchthilfe haben sich gesellschaftlich etabliert, es erfolgte die Ausweitung und Differenzierung der Substitutionstherapie u.a. mit der Einführung der Diamorphinbehandlung und eine Ausweitung der Substitution in Haftanstalten. Dennoch, Probleme wie die soziale Isolation, die mangelnden Integrationsmöglichkeiten, die Behandlung psychiatrischer und somatischer Komorbidität oder die Versorgungsprobleme älterer, multimorbider Drogenabhängiger sind nicht gelöst. Auch wenn die „klassischen“ illegalen Drogen gesundheitspolitisch aktuell an Relevanz eingebüßt zu haben scheinen, kann der Konsum illegaler Drogen und die damit verbundenen Probleme jederzeit wieder in den Vordergrund rücken.<br />
Neue Sucht-Themen wie die Regulierung des Konsums legaler Substanzen stehen derzeit im Mittelpunkt: So gibt es breite gesellschaftliche Diskussionen um den Nichtraucherschutz und das Gesetz „Zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens“, dessen Umsetzung durch Rauchverbote und jeweilige Länderregelungen in der Gastronomie, teilweise mit Volksentscheiden, nach wie vor auf der politischen Tagesordnung steht. Jenseits der teilweise ideologisierten Auseinandersetzungen verdeutlicht dieses Beispiel die Möglichkeiten von politischer Regulation mit hoher gesellschaftlicher Akzeptanz und der Veränderung des soziokulturellen Klimas des Tabakkonsums.<br />
Einen weiteren Versuch der politischen Neuregelung gibt es im Bereich des Glücksspiels. Die geplanten Änderungen des 2011 auslaufenden Glücksspiel-Staatsvertrags mit neuen Auflagen beim gewerblichen Spiel und die kontrollierte Öffnung des Sportwettenmarktes bzw. des Internetangebots von Casinospielen  versuchen die Aufrechterhaltung des staatlichen Monopols, den Spielerschutz und die Attraktivität des Angebots zu integrieren. Inwieweit das gelingt, ist noch offen.<br />
Suchtpolitik hat sich ausdifferenziert und ist pragmatischer geworden. Die genannten Aspekte sowie neue Initiativen und konzeptionelle Fragen in der Alkoholpolitik, im Bereich genereller Prävention, der Risikoprävention für spezielle Gruppen sowie der Suchtkrankenhilfe und Selbsthilfe stehen auf den Suchttherapietagen 2012 im Mittelpunkt.</p>
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		<title>Call for Abstracts</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 13:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, vom 29. Mai bis 01. Juni 2012 finden nunmehr zum 17. Mal die Hamburger Suchttherapietage statt. Das Schwerpunktthema 2012 lautet Sucht und Politik. Eine ausführliche Tagungsankündigung finden Sie an dieser Stelle. Wir möchten alle Interessierten hiermit einladen, uns Ihre Abstracts für Seminare und Übungen zukommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,</p>
<p>vom 29. Mai bis 01. Juni 2012 finden nunmehr zum 17. Mal die Hamburger Suchttherapietage statt. Das Schwerpunktthema 2012 lautet <em>Sucht und Politik</em>. Eine ausführliche Tagungsankündigung finden Sie <a title="17. Suchttherapietage 2012" href="http://www.suchttherapietage.de/index.php/17-suchttherapietage-in-hamburg-2012/" target="_self">an dieser Stelle</a>.</p>
<p>Wir möchten alle Interessierten hiermit einladen, uns Ihre Abstracts für Seminare und Übungen zukommen zu lassen. Bitte nutzen Sie das unten stehende Anmeldeformular; ferner finden Sie noch einen Leitfaden für ReferentInnen.</p>
<p>Einsendeschluss ist der 15.10.2011</p>
<ul>
<li><a href='http://www.suchttherapietage.de/wp-content/uploads/2010/06/Ref_Anmeldung_STT2012.pdf'>Anmeldung für ReferentInnen</a></li>
<li><a href='http://www.suchttherapietage.de/wp-content/uploads/2010/06/Ref_Leitfaden-2012.pdf'>Leitfaden für ReferenInnen</a></li>
</ul>
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