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	<title>Suchttherapietage 2012</title>
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		<title>1001 &#8211; Wandel und Perspektiven der Drogenpolitik</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 15:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kutzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für die Vorlesungen ist keine gesonderte Anmeldung erforderlich. Die Grundkarte berechtigt zum Einlass.]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Raschke; Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[VMP 8 Hörsaal; Dienstag 08.30 &#8211; 09.15 Peter Raschke In dem Vortrag sollen 60 Jahre Drogenpolitik in der BRD beleuchtet, analysiert und bewertet sowie Perspektiven diskutiert werden. Im Zentrum stehen dabei die illegalen Drogen. Thematisiert werden: die machtpolitischen und ideologischen Fundamente: Verbot und Abstinenz die politischen Implikationen: Verfolgen und Helfen die nicht-intendierten Folgen: Kriminalität und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>VMP 8 Hörsaal; Dienstag 08.30 &#8211; 09.15</p>
<p><em>Peter Raschke</em></p>
<p>In dem Vortrag sollen 60 Jahre Drogenpolitik in der BRD beleuchtet, analysiert und bewertet sowie Perspektiven diskutiert werden. Im Zentrum stehen dabei die illegalen Drogen. Thematisiert werden:</p>
<ul>
<li>die machtpolitischen und ideologischen Fundamente: Verbot und Abstinenz</li>
<li>die politischen Implikationen: Verfolgen und Helfen</li>
<li>die nicht-intendierten Folgen: Kriminalität und Drogenelend</li>
<li>die Drogenhilfe und die Selbsthilfe im Zwiespalt: Rigidität und Akzeptanz</li>
<li>der Aufstand „von unten“: Diskriminierung und Substitution</li>
<li>der Kampf um die „richtige“ Therapie: Krankenkassen gegen Wissenschaft</li>
<li>der unentschiedene Streit um die Legalisierung: Cannabis und synthetische Drogen</li>
<li>die Drogenkartelle: Korruption und Demokratiegefährdung</li>
</ul>
<p>fortbestehende Widersprüche und alternative Regulationsmodelle.</p>
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		<title>1002 &#8211; Was wirkt: Erfolgreiche Strategien der internationalen Suchtmittelpolitik</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 15:36:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kutzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für die Vorlesungen ist keine gesonderte Anmeldung erforderlich. Die Grundkarte berechtigt zum Einlass.]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gaßmann; Raphael]]></category>

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		<description><![CDATA[VMP 8 Hörsaal; Dienstag 14.30 &#8211; 15.15 Raphael Gaßmann Suchtmittelpolitik und Suchtpolitik erinnern allzu häufig an religiöse Veranstaltungen. Gleich, ob es Prävention, Therapie, Schadensminimierung oder Repression betrifft: Da wird geglaubt, was das Zeug hält. Dabei ist doch jede relevante Frage, jeder relevante Ansatz, längst untersucht – oder hätte in vielen vergangenen Jahrzehnten längst untersucht werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>VMP 8 Hörsaal; Dienstag 14.30 &#8211; 15.15</p>
<p><em>Raphael Gaßmann</em></p>
<p>Suchtmittelpolitik und Suchtpolitik erinnern allzu häufig an religiöse Veranstaltungen. Gleich, ob es Prävention, Therapie, Schadensminimierung oder Repression betrifft: Da wird geglaubt, was das Zeug hält. Dabei ist doch jede relevante Frage, jeder relevante Ansatz, längst untersucht – oder hätte in vielen vergangenen Jahrzehnten längst untersucht werden können. So leicht es fällt, die meisten Glaubenssätze als eben jenen Hokus-Pokus zu enttarnen, den sie darstellen, so unendlich schwer ist es, ihre normative Kraft zu bremsen. Je fauler der Zauber, desto verbissener wird an ihm festgehalten. Dabei wissen wir ganz genau, was wirkt. Der Vortrag ist eine Einladung zur offenen Diskussion. Und er mündet wie ausweglos in die Frage: Was muss geschehen, damit das wirken kann, das erwiesenermaßen wirkt? Aber das ist noch eine ganz andere Geschichte …</p>
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		<title>1003 &#8211; Wirksame Therapieverfahren &#8211; Wer sorgt dafür, dass die Patienten zu ihrem Recht kommen?</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 15:32:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kutzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für die Vorlesungen ist keine gesonderte Anmeldung erforderlich. Die Grundkarte berechtigt zum Einlass.]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Reker; Martin]]></category>

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		<description><![CDATA[VMP 8 Hörsaal; Mittwoch 08.30 &#8211; 09.15 Martin Reker Die Behandlung von SuchtpatientInnen ist schon immer besonders gefährdet gewesen, durch ideologische Positionen bestimmt zu werden; auch in Deutschland, nach Meinung vieler Einheimischer eigentlich das beste Suchthilfesystem weltweit. Nach wissenschaftlichen Maßstäben müsste das bedeuten, dass in Deutschland evidenzbasierte Verfahren der Suchtkrankenbehandlung in vorbildlicher Weise und umfassend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>VMP 8 Hörsaal; Mittwoch 08.30 &#8211; 09.15</p>
<p><em>Martin Reker</em></p>
<p>Die Behandlung von SuchtpatientInnen ist schon immer besonders gefährdet gewesen, durch ideologische Positionen bestimmt zu werden; auch in Deutschland, nach Meinung vieler Einheimischer eigentlich das beste Suchthilfesystem weltweit. Nach wissenschaftlichen Maßstäben müsste das bedeuten, dass in Deutschland evidenzbasierte Verfahren der Suchtkrankenbehandlung in vorbildlicher Weise und umfassend umgesetzt sind. Der Vortrag möchte der Frage nachgehen, ob das tatsächlich stimmt. Dabei sollen die Anbieter der verschiedenen sozialrechtlichen Versorgungssysteme zunächst getrennt, dann vergleichend betrachtet werden. In einem weiteren Schritt sollen verschiedene Modelle aus dem Sozialrecht herangezogen werden, um sie auf ihre Tauglichkeit zur Gewährleistung eines bestmöglichen evidenzbasierten Hilfeangebotes hin zu überprüfen. Im amerikanischen Diskurs wird – zuletzt auf dem 1. Global Implementation Congress 2011 in Washington – die These aufgestellt, dass viel Energie in die Entwicklung neuer evidenzbasierter Therapieverfahren gesteckt wird, sich letztlich aber niemand darum kümmert, für eine flachendeckende fachgerechte Implementation zu sorgen. Viele Therapeuten fragen sich an dieser Stelle, ob eine solche Vereinheitlichung auf evidenzbasierte Standards überhaupt erstrebenswert wäre. Würde die Therapiefreiheit hier nicht unzureichend eingeschränkt? Ginge das individualisierte Profil gerade der deutschen Suchtbehandlung an dieser Stelle verloren? Wer soll eigentlich vorgeben, was in einer Suchttherapie passiert: Der Klient? Der Kostenträger? Die Politik? Die Scientific Community? Oder bleibt es dabei, dass hinter der verschlossenen Tür am Ende doch jeder Therapeut einfach macht, was er selbst für richtig hält?</p>
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		<title>1004 &#8211; Versorgungspolitik – Vom politisch geprägten Träger zum mittelständischen Wirtschaftsunternehmen</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 15:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kutzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für die Vorlesungen ist keine gesonderte Anmeldung erforderlich. Die Grundkarte berechtigt zum Einlass.]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt-Rosengarten; Wolfgang]]></category>

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		<description><![CDATA[VMP 8 Hörsaal; Mittwoch 14.30 &#8211; 15.15 Wolfgang Schmidt-Rosengarten Die Themenkreise Sucht und Suchtmittel waren und sind politisch und emotional stark besetzt. Die soziale Konstruktion der Abhängigkeitserkrankungen sowie die Ausgestaltung des therapeutischen Rahmens stehen in enger Wechselwirkung mit der politischen und sozioökonomischen Verfassung einer Gesellschaft, die sich auch in gesetzlichen Regelungen niederschlägt und die Suchtarbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>VMP 8 Hörsaal; Mittwoch 14.30 &#8211; 15.15</p>
<p><em>Wolfgang Schmidt-Rosengarten</em></p>
<p>Die Themenkreise Sucht und Suchtmittel waren und sind politisch und emotional stark besetzt. Die soziale Konstruktion der Abhängigkeitserkrankungen sowie die Ausgestaltung des therapeutischen Rahmens stehen in enger Wechselwirkung mit der politischen und sozioökonomischen Verfassung einer Gesellschaft, die sich auch in gesetzlichen Regelungen niederschlägt und die Suchtarbeit massiv beeinflusst. Die Arbeit mit suchtkranken Menschen in Deutschland hat eine über 100-jährige Tradition. Professionelle, klientenzentrierte Strukturen im heutigen Sinne gibt es seit über 40 Jahren. Neben dem Engagement für die Betroffenen und ihre Angehörigen gehörten politische Forderungen der im Suchthilfebereich tätigen Organisationen schon immer zu ihrem Selbstverständnis. Die Anfänge des Drogenhilfesystems gründen in einer Zeit, in der alle Lebensbereiche politisiert wurden und die durch eine massive Gesellschaftskritik geprägt war. Diese Kritik wurde auch von den Drogenhilfeinstitutionen formuliert („Krank machen nicht die Drogen – Krank macht das System“). Der Klient wurde als Opfer des Systems gesehen. Die ersten Drogenhilfeangebote waren von diesen politischen Aspekten mindestens ebenso stark befruchtet/befrachtet wie von fachlichen Aspekten. Die Einrichtungen verstanden sich als Gegenentwurf zur repressiven bürgerlichen Psychiatrie, bevorzugten alternative Lebensformen und identifizierten sich mit den Gedanken und Zielvorstellungen des Jugendprotestes. Die „Professionalisierung“ der Suchthilfe und die sich geänderten gesellschaftliche Bedingungen haben zur Abkehr von diesen Positionen und zu einem geänderten Selbstverständnis der Suchthilfe geführt. Der Vortrag möchte praxisorientiert und mit vielen Beispielen aufzeigen, wie sich diese die Entwicklung vollzogen hat.</p>
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		<title>1005 &#8211; Anforderungen an eine moderne Suchtpräventionspolitik</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 15:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kutzer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vorlesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hanewinkel; Reiner]]></category>

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		<description><![CDATA[VMP 8 Hörsaal; Donnerstag 08.30 &#8211; 09.15 Reiner Hanewinkel Eine umfassende Tabak- und Alkoholkontrollpolitik umfasst verschiedene Handlungsfelder, die einerseits auf die Nachfrage und andererseits auf das Angebot Einfluss nehmen. Auf Seiten der Nachfrageregulierung sind zum Beispiel Maßnahmen wie eine umfassende öffentliche Aufklärung (schulische und massenmediale Prävention) und adäquate Verbraucherinformationen, ein umfassendes Werbe- und Promotionsverbot, Preiserhöhungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>VMP 8 Hörsaal; Donnerstag 08.30 &#8211; 09.15</p>
<p><em>Reiner Hanewinkel</em></p>
<p>Eine umfassende Tabak- und Alkoholkontrollpolitik umfasst verschiedene Handlungsfelder, die einerseits auf die Nachfrage und andererseits auf das Angebot Einfluss nehmen. Auf Seiten der Nachfrageregulierung sind zum Beispiel Maßnahmen wie eine umfassende öffentliche Aufklärung (schulische und massenmediale Prävention) und adäquate Verbraucherinformationen, ein umfassendes Werbe- und Promotionsverbot, Preiserhöhungen oder die Schaffung einer rauchfreien Umwelt sowie leicht zugängliche Beratungs- und Behandlungsmaßnahmen zur Tabakentwöhnung von Bedeutung. Auf Seiten der Angebotsregulierung sind Maßnahmen wie eine strikte Produktkontrolle, eine restriktive Regulierung der Abgabe, insbesondere für Tabak die Unterbindung des Schmuggels und der Schutz der Umwelt durch eine Regulierung des Tabakanbaus und der Verarbeitung des Tabaks zu nennen. Wissenschaftliche Untersuchungen zu diesen Handlungsfeldern werden dargestellt und diskutiert. Der derzeitige Umsetzungsstand in Deutschland wird umrissen und zukünftige Prioritäten der deutschen Tabak- und Alkoholkontrollpolitik aufgezeigt.</p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>1006 &#8211; Politik &#8211; quo vadis? Drogenhilfe zwischen Überlebenshilfe, Elendssicherung und Reintegration</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 15:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kutzer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vorlesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kuhlmann; Thomas]]></category>

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		<description><![CDATA[VMP 8 Hörsaal; Donnerstag 14.30 &#8211; 15.15 Thomas Kuhlmann Seit Ende der 80er Jahre sind in der Sucht- und insbesondere Drogenhilfe gemäß der Zielhierarchie nach Schwoon und Körkel der Ausbau überlebenssichernder, niederschwelliger und lebensstilakzeptierender Hilfen und deren Vernetzung mit ausstiegsorientierten Hilfsangeboten vorangetrieben worden. Konsumräume, Diamorphinbehandlung, Ausbau der Substitutionsbehandlung bis zur substitutionsgestützten medizinischen Rehabilitation sind seitdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>VMP 8 Hörsaal; Donnerstag 14.30 &#8211; 15.15</p>
<p><em>Thomas Kuhlmann</em></p>
<p>Seit Ende der 80er Jahre sind in der Sucht- und insbesondere Drogenhilfe gemäß der Zielhierarchie nach Schwoon und Körkel der Ausbau überlebenssichernder, niederschwelliger und lebensstilakzeptierender Hilfen und deren Vernetzung mit ausstiegsorientierten Hilfsangeboten vorangetrieben worden. Konsumräume, Diamorphinbehandlung, Ausbau der Substitutionsbehandlung bis zur substitutionsgestützten medizinischen Rehabilitation sind seitdem entwickelt und zum Teil etabliert worden. Die Einbeziehung Suchtkranker in die sozialpsychiatrische Psychiatriereform seit Ende der 80er Jahre, der Ansatz der Deutschen AIDS-Hilfe und internationale Erfahrungen haben wesentlich zu dieser Entwicklung beigetragen. Seit Zunahme internationaler und nationaler ökonomischer Probleme (Stichwort „Bankenkrise, Eurokrise, verschuldete Kommunen“) ist die mühsam erreichte Vernetzung zwischen Überlebenssicherung und ausstiegsorientierter Hilfe zunehmend gefährdet. Kommunal finanzierte Beratungsstellen müssen Stellen abbauen, Forderungen nach Eigeninitiative der Betroffenen, Streichung professioneller und alltagsbegleitender Unterstützung blockieren die Inanspruchnahme weitergehender Hilfen mit der Folge, dass zunehmend Drogenabhängige überleben, aber angesichts wachsender Perspektivlosigkeit unter elendssichernden Lebensbedingungen in der Sackgasse verharren. Im Vortrag sollen diese Entwicklungen skizziert und als Herausforderung an die Hilfesysteme thematisiert werden.</p>
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		<title>1007 &#8211; Glücksspielpolitik in Deutschland &#8211; Strukturen, Prozesse, Inhalte</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 15:08:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kutzer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vorlesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kalke; Jens]]></category>
		<category><![CDATA[Schütze; Christian]]></category>

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		<description><![CDATA[VMP 8 Hörsaal; Freitag 08.30 &#8211; 09.15 Jens Kalke, Christian Schütze Die bundesdeutsche Glücksspielpolitik zeichnet sich im Vergleich zur Alkohol- und Tabakpolitik durch zwei Besonderheiten aus: Zum einen stellt die „Bekämpfung der Sucht“ ein wichtiges politisches Ziel dar, mit dem auch das Monopol (Lotto, Spielbanken) begründet wird. Zum anderen handelt es sich um ein komplexes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>VMP 8 Hörsaal; Freitag 08.30 &#8211; 09.15</p>
<p><em>Jens Kalke, Christian Schütze</em></p>
<p>Die bundesdeutsche Glücksspielpolitik zeichnet sich im Vergleich zur Alkohol- und Tabakpolitik durch zwei Besonderheiten aus: Zum einen stellt die „Bekämpfung der Sucht“ ein wichtiges politisches Ziel dar, mit dem auch das Monopol (Lotto, Spielbanken) begründet wird. Zum anderen handelt es sich um ein komplexes – besser: fragmentiertes – Politikfeld. Kompetenzen liegen sowohl beim Bund als auch bei den Ländern und den Kommunen. Ferner gelten Geldspielautomaten in Deutschland nicht als Glücksspiel, sondern als „Unterhaltungsspiel mit Gewinnmöglichkeit“. Diese und andere Widersprüchlichkeiten sind in den letzten Jahren immer wieder von der EU kritisiert worden ist. In dem Vortrag werden die wichtigsten rechtlichen Bestimmungen, Akteure, Entscheidungsprozesse und die Inhalte der bundesdeutschen Glücksspielpolitik vorgestellt. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Suchtpräventions-Politik, die sowohl verhaltens- als auch verhältnispräventive Elemente umfasst und auf verschiedene Zielgruppen (universell, selektiv und indiziert) ausgerichtet ist.</p>
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		<title>1008 &#8211; Wo steht Deutschland in der Tabakpolitik? Erfolge, Defizite und bestehende Herausforderungen</title>
		<link>http://www.suchttherapietage.de/index.php/1008-wo-steht-deutschland-in-der-tabakpolitik-erfolge-defizite-und-bestehende-herausforderungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 14:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kutzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für die Vorlesungen ist keine gesonderte Anmeldung erforderlich. Die Grundkarte berechtigt zum Einlass.]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pötschke-Langer; Martina]]></category>

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		<description><![CDATA[VMP 8 Hörsaal; Freitag 14.30 &#8211; 15.15 Martina Pötschke-Langer Unbestritten ist es in den letzten Jahren in Deutschland gelungen, den Tabakkonsum insbesondere bei Kindern und Jugendlichen spürbar zu senken und die Akzeptanz des Rauchens zu vermindern. Hierzu liegen beeindruckende Daten vor. Diese Erfolge müssen gesichert und weiter ausgebaut werden – eine Herausforderung an die deutsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>VMP 8 Hörsaal; Freitag 14.30 &#8211; 15.15</p>
<p><em>Martina Pötschke-Langer</em></p>
<p>Unbestritten ist es in den letzten Jahren in Deutschland gelungen, den Tabakkonsum insbesondere bei Kindern und Jugendlichen spürbar zu senken und die Akzeptanz des Rauchens zu vermindern. Hierzu liegen beeindruckende Daten vor. Diese Erfolge müssen gesichert und weiter ausgebaut werden – eine Herausforderung an die deutsche Tabakpolitik. So sollten neben Verbesserungen eines umfassenden bundesweiten Nichtraucherschutzes an Arbeitsplätzen und in der Gastronomie von der Politik weitergehende gesundheitspolitische Maßnahmen,  welche in der Tabakprävention und für die Verminderung des Tabakkonsums als wirksam gelten, realisiert werden. Die auch von Deutschland unterzeichnete Tabakrahmenkonvention (Framework Convention on Tobacco Control, FCTC) macht vor allem die besondere Bedeutung von Tabaksteuererhöhungen auf  den Rückgang des Rauchverhaltens deutlich.  Dieses Instrument wird von der deutschen Tabakpolitik immer noch zu zaghaft genutzt. Im Brennpunkt des gegenwärtigen politischen Interesses steht die Revision der EU-Tabakproduktrichtlinie, welche 2012/2013 verabschiedet wird und dann national umgesetzt werden muss. Das politische Ringen findet statt um Fragen wie der Einführung von  großen bildlichen Warnhinweisen auf Tabakverpackungen und sogar standardisierte Verpackungen, bei denen auf die Markenwerbung auf dem Produkt verzichtet wird.  Oder einem Verbot von Tabakzusatzstoffen, welche Zigaretten attraktiver machen, aber auch Einschränkungen des Vertriebes mit der Folge einer Abschaffung von Zigarettenautomaten, Werbeverboten am Verkaufsort und einiges mehr. Im Vortrag wird auf die Chancen und Möglichkeiten eingegangen, die für die deutsche Tabakpolitik gerade jetzt durch eine Veränderung der EU-Tabakproduktrichtlinie entstehen. Auch wird die Kampagne der Tabakindustrie gegen eine Veränderungen der EU-Tabakproduktrichtlinie  vorgestellt und den Behauptungen und Irreführungen der Tabakindustrie die Vorteile einer bevölkerungsorientierten Gesundheitspolitik gegenübergestellt.</p>
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		<title>1632 &#8211; Bestandteile der dialektisch-behavioralen Therapie in der stationären Entzugsbehandlung</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 07:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kutzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienstag 11.30-13.00]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[frei]]></category>
		<category><![CDATA[Englert; Isabel]]></category>
		<category><![CDATA[Stanek; Elke]]></category>

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		<description><![CDATA[Isabel Englert, Elke Stanek Zunehmend suchen junge Menschen die stationäre Entzugsbehandlung auf, auf die die klassischen Angebote für eher depressiv strukturierte Patienten nur eine ungenügende Passung aufweisen. Insbesondere im Bereich der Cannabis- und Amphetaminabhängigkeit finden sich emotional-instabile Persönlichkeitsstrukturen sowohl vom impulsiven als auch vom Borderline-Typ. Es bietet sich daher an, Elemente der bei diesen Persönlichkeitsstörungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Isabel Englert, Elke Stanek</em></p>
<p>Zunehmend suchen junge Menschen die stationäre Entzugsbehandlung auf, auf die die klassischen Angebote für eher depressiv strukturierte Patienten nur eine ungenügende Passung aufweisen. Insbesondere im Bereich der Cannabis- und Amphetaminabhängigkeit finden sich emotional-instabile Persönlichkeitsstrukturen sowohl vom impulsiven als auch vom Borderline-Typ. Es bietet sich daher an, Elemente der bei diesen Persönlichkeitsstörungen etablierten Therapieformen auch in die Behandlung o. g. Klientel einfließen zu lassen. Die DBT-Sucht-Angebote bieten schon eine Alternative. In diesem Seminar werden sinnvolle Elemente einer stationären Behandlung vorgestellt und diskutiert, der der Rahmen fehlt, ein klassisches DBT-Sucht-Angebot zu machen, aber trotzdem effektive Methoden im Alltag nützen möchte. Vorgestellt werden übertragbare Elemente des Streßtoleranztrainings, Achtsamkeitstrainings und des Sozialen Fertigkeitentranings, die sich gut in bestehende stationäre Suchtversorgung integrieren lassen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>1630 &#8211; Sucht und Trauma bei Kindern und Jugendlichen</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 07:17:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kutzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittwoch 11.30-13.00]]></category>
		<category><![CDATA[Mittwoch 15.30-17.00]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieverfahren]]></category>
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		<category><![CDATA[Thoms; Edelhard]]></category>

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		<description><![CDATA[Edelhard Thoms Traumatisierungen bei Kindern und Jugendlichen führen zu einem erhöhten Risiko der Entwicklung einer Abhängigkeitserkrankung. Wird die Traumatisierung nicht ausreichend im stationären Setting während des qualifizierten Entzuges und der anschließenden Behandlung der Grundstörung bearbeitet, ist die Rückfallgefahr um ein vielfaches höher. In dem Seminar stellen wir unser spezielles Therapiekonzept von Teen Spirit Island Leipzig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Edelhard Thoms</em></p>
<p>Traumatisierungen bei Kindern und Jugendlichen führen zu einem erhöhten Risiko der Entwicklung einer Abhängigkeitserkrankung. Wird die Traumatisierung nicht ausreichend im stationären Setting während des qualifizierten Entzuges und der anschließenden Behandlung der Grundstörung bearbeitet, ist die Rückfallgefahr um ein vielfaches höher. In dem Seminar stellen wir unser spezielles Therapiekonzept von Teen Spirit Island Leipzig vor und werden anhand von Fällen Modelle der integrativen traumatherapeutischen Intervention bearbeiten und entsprechende konzeptionelle Ideen diskutieren.</p>
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