Veranstaltung(en) von ‘ Koshal; Angelika ’

1116 – Trauma – Flucht – Sucht? Suchtprävention durch frühe Intervention bei minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen

Angelika Koshal Erfahrungsbericht über frühere und aktuelle jugendliche Flüchtlinge. Aus den Kriegs- und Krisengebieten kommen auch minderjährige unbegleitete Jugendliche zu uns nach Europa. Diese Jugendlichen fliehen, damit sie den Bomben und der Zwangsrekrutierung des IS oder anderer Terrormilizen entgehen. Diese Jugendlichen haben sowohl in ihrer Heimat, als auch während der gefährlichen Flucht, zahlreiche traumatische Situationen […]



1630 – Durch Ressourcenaufbau Resilienz stärken und Rückfallrisiken mindern – Psychotherapie mit suchtkranken Menschen, auch unter Substitution

Angelika Koshal Die ACE-Studie (Adversive Childhood-Experiences) von Felitti et al. (2000) weist nach, dass die Häufung problematischer Erlebnisse in Kindheit und Jugend das Risiko einer späteren Suchterkrankung deutlich erhöhen. Je mehr Belastungsfaktoren, desto höher das Risiko. Die Ergebnisse der Resilienzforschung (Emmy Werner, 1999) wiederum verdeutlichen, dass durch ein gezieltes Training fehlende Resilienzfaktoren aufgebaut werden können. […]



1634 – Psychotherapie mit suchtkranken, traumatisierten Menschen – auch mit Substitution

Angelika Koshal Praxisnahe Fallbeispiele werden die psychotherapeutischen Interventionen sowie einige theoretische Hintergründe verdeutlichen. Zahlreiche internationale Studien, wie die ACE-Studie (Adversive Childhood-Experiences) von Felitti et al. (2000) belegen die Zusammenhänge zwischen der Entstehung einer Suchterkrankung und belastenden Lebensereignissen in Kindheit und Jugend. Betrachtet man diese Ergebnisse im Hinblick auf die Hypothese der Selbstmedikation (Khantzian 1985), hiernach […]