1612 - Mentalisierungsbasierte Haltung im Umgang mit Klient:innen der Suchthilfe

Dienstag 10.45-12.15

Nadja Springer

Es ist bekannt, dass Klient:innen mit einem Abhängigkeitssyndrom eher komplexe Verhaltensweisen und emotionale Schwierigkeiten aufweisen, die Betreuer:innen im Umgang mit dieser Zielgruppe teilweise an ihre Grenzen bringen. Die mentalisierungsbasierte Haltung dient dazu, die Emotions- und Verhaltensweisen der Klient:innen besser zu verstehen und demnach zu handeln. Mentalisieren kann als Fähigkeit verstanden werden, dem eigenen und dem Verhalten anderer einen Sinn zuzuschreiben. Zu den Schlüsselkomponenten der mentalisierenden Haltung gehören Neugierde, Humor und das Interesse an der Erforschung der Perspektive des Anderen durch eine konstante Berücksichtigung dessen kognitiven und affektiven Zustands. Im Workshop wird die Methode der Mentalisierung vorgestellt, mit dem Ziel, in konfliktreichen Situationen oder bei Affektdurchbrüchen der Klient:innen reflektiert und emotional reguliert zu bleiben.

Seminar
Therapieverfahren
Dienstag 10.45-12.15
90 min


Die Veranstaltung kann gebucht werden