Weitere Veranstaltungen

1702 – Pathologischer Internet- und PC-Gebrauch

Heiko Philipp Im Rahmen dieser Veranstaltung wird es im ersten Teil vorrangig um das Kennenlernen einzelner Computerspiele gehen. Den Seminarteilnehmenden soll ein Einblick in die virtuellen Möglichkeiten der aktuellen Softwareentwicklung gegeben werden. Unterschiedliche Arten von Spielen sind auch unterschiedlich attraktiv für unterschiedliche Nutzer. Die Veranstaltung versteht sich als notwendige Grundlage, um sich im zweiten Teil […]



1704 – Burnout – Vom Helfenden zum Patient? Mit Selbstfürsorge die eigenen Ressourcen stärken

Christoph Möller Burnout ist ein pathologischer und kontinuierlicher Abbau von Lebenskraft, Zielstrebigkeit, Empathie, Kreativität und Idealismus in Verbindung mit disponierenden Arbeitsbedingungen. Die drei Hauptsymptome sind emotionale Erschöpfung, Depersonalisation und abnehmende Leistungsfähigkeit. Der kontinuierlich fortschreitende Krankheitsverlauf erschwert die Diagnose. Es handelt sich immer auch um ein Beziehungsgeschehen. Umwelt und persönliche Faktoren wirken zusammen. 30-60% der Pflegenden […]



1706 – Frauenspezifische Behandlungsangebote in einer Entwöhnungsklinik

Ulrike Prösch Seit langem bekannt ist es, dass von Alkohol- und Drogenabhängigkeit deutlich mehr Männer als Frauen betroffen sind, was sich entsprechend auch in einer Männerdominanz der Belegungssituation in einer Entwöhnungsklinik darstellt. Dies bedeutet zwangsläufig, dass je Patientengruppe die Frauen meist in der Minderheit sind. Daraus erwuchs die Notwendigkeit, eine indikative Frauengruppe zu etablieren. In […]



1708 – Von der Aggression zur Selbstbehauptung – ein dialogisches Konzept zur Gewaltprävention

Jürgen Bittner Auf der Grundlage des dialogischen Menschenbildes Martin Bubers wurde für gewaltauffällig gewordene Jugendliche und junge Erwachsene ein Projekt zur Gewaltprävention entwickelt: Von der Aggression zur Selbstbehauptung. Im Zentrum der Arbeit steht die Frage, wie man erlebte Angriffe so beantworten kann, dass man dabei die eigene Würde und die des Angreifers wahrt. Gewaltfrei und […]



1710 – Burnout – Was steckt dahinter? Was hilft?

Heike Hinz „Burnout“ ist eine deutsche Erkrankung. Nur in Deutschland ist es sozial erwünscht, an übermäßigem Arbeitseinsatz zu erkranken. Es gibt sehr unterschiedliche Gründe für ein Nachlassen der Arbeitsfähigkeit und Arbeitsfreude. Dazu gehört einmal der Arbeitsplatz, wenn er nicht den persönlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten entspricht, zum andern die Veränderung der Arbeitsprozesse durch die neuen Medien, […]



1712 – Selbstverletzendes Verhalten von Jungs und jungen Männern

Harry Friebel Viele Jungs ritzen sich. Trotzdem findet dieses Phänomen in den medizinisch-therapeutischen Diskursen sehr wenig Beachtung: Der Junge darf aggressiver Täter sein; autoaggressives Opfer aber nicht. Jungen „ritzen“ sich, um Kontrolle – zumindest über ihren Körper – zu bewahren. Es geht darum, jenseits von pauschaler Pathologisierung den Jungs Gelegenheit zur Biografie- und Erinnerungsarbeit zu […]



1714 – Anwendung des Modularen ICF Core Set für Substanzbezogene Störungen (MCSS)

Angela Buchholz, Maren Spies Das ICF Core Set für Substanzbezogene Störungen (MCSS) wurde entwickelt, um die Funktionsfähigkeit von PatientInnen mit Substanzbezogenen Störungen zu beschreiben. Es enthält eine Reihe von gesundheitsbezogenen Aspekten (sog. Kategorien) der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). Das Core Set erfasst dabei keine Symptome, sondern Alltagstätigkeiten und Lebensbereiche, in denen […]



1716 – Berufliche Integration Suchtkranker: Ein Case Management Projekt

Gert Burger Seit Februar 2016 wird in Vorarlberg (Österreich) das Projekt BIS (Berufliche Integration Suchtkranker) angeboten. Der Auftrag zur Projektdurchführung kommt vom Arbeitsmarktservice Vorarlberg, die Durchführung erfolgt durch zwei eigens beschäftigte Case ManagerInnen beim FAB (Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung). Im Seminar wird zuerst ein kurzer Überblick über die Theorie des Case Managements […]



1718 – Resilienz – Schlagwort oder hilfreiches Konzept?

Tina Deutenhauser, Barbara Waidhofer Alles Resi oder was? Über den inflationären und den konstruktiven Gebrauch des Resilienz-Begriffs in Beratung, Therapie und Prävention: Resilienz hat sich in den letzten Jahren zum beliebten und leider beliebigen Schlagwort entwickelt, gerade auch in der Suchtarbeit & -prävention. Um einen professionellen Einsatz des Resilienz-Konstrukts zu gewährleisten, bedarf es einer kritischen […]



1720 – „Wer Sorgen hat, hat auch Likör!“ – Abhängigkeit und Fahrerlaubnis

Frank Hagenow Menschen mit Abhängigkeitsdiagnosen haben häufig im Laufe ihrer Erkrankung den Führerschein verloren. Für eine gelungene und stabile Integration in ein suchtfreies (Berufs-) Leben spielt die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis eine große Rolle. Auf dem Weg dahin gilt es allerdings oftmals noch, die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) als letzte große Hürde zu überwinden. Welches sind hierbei […]