Weitere Veranstaltungen

1702 – Grundlagen der Deeskalation

Mona Klerings „Wo es kein Gespräch mehr gibt, beginnt die Gewalt“ (Sokrates). Ein Workshop zu den Grundlagen der Deeskalation. Gewalttätige Auseinandersetzungen haben eine Vorgeschichte. Meist sind sie das Ende eines verunglückten Interaktionsprozesses. Mitarbeiter/innen reagieren häufig mit Wut, Angst, Unsicherheit und/oder Hilflosigkeit im Umgang mit gewaltbereiten Menschen. Besonders, wenn diese unter Rauschmitteleinfluss stehen oder psychische Verhaltensauffälligkeiten […]



1704 – Umgang mit Provokationen

Bernd Westermann Es passiert und irritiert immer wieder in allen Settings der Suchthilfe wie auch andernorts: Unsere Klientel begegnet uns plötzlich, somit unerwartet, mit rassistischen, sexistischen, rechtsradikalen oder auf sonstige Weise die Menschenwürde missachtenden Äußerungen. Schmierereien in unseren Einrichtungen oder Wohnungen oder im unmittelbaren Umfeld, verbale Entgleisungen, mitunter im Kontext aggressiver Übergriffe, manchmal aber auch […]



1706 – „ImpulsPunkt!“ Ein Trainingsmanual zum gesünderen Umgang mit aggressiven Impulsen

Bernd Westermann, Jürgen Fais Bei der Arbeit mit „gewaltaffinen“ Suchtkranken erhält das Thema Kontrollverlust unweigerlich eine zusätzliche inhaltliche Dimension und noch höhere Brisanz. Jenseits unmittelbar substanzbezogener Steuerungsprobleme gerät nun auch Aggression in den Fokus. Obwohl die Konfrontation mit Fremd- (und Selbst-)Gefährdungen in der Sucht- und Drogenhilfe kaum zu vermeiden ist, wird damit nicht selten im […]



1708 – „Wer Sorgen hat, hat auch Likör!“ – Abhängigkeit und Fahrerlaubnis

Frank Hagenow Menschen mit Abhängigkeitsdiagnosen haben häufig im Laufe ihrer Erkrankung den Führerschein verloren. Für eine gelungene und stabile Integration in ein suchtfreies (Berufs-)Leben spielt die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis eine große Rolle. Auf dem Weg dahin gilt es allerdings oftmals noch, die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) als letzte große Hürde zu überwinden. Welches sind hierbei die […]



1710 – Arbeit mit Symbolen als Methode der Intervention in Beratung, Gruppenarbeit, Coaching und Supervision

Stefan Henke, Sarah Schütze „Was ist das Thema/das Ziel/das Problem?“, „Was soll anders sein?“, „Wie soll es sein?“ und „Wie komme ich dort hin?“ Die Welt „begreifbar“ machen und als veränderbar erleben. Das ist eine der Vorteile der vielschichtigen Interventionen der Symbolarbeit. Symbole können dabei als Dolmetscher dienen. Sie können dabei helfen, Gefühle zu spüren, […]



1712 – Von der Aggression zur Selbstbehauptung

Jürgen Bittner Auf der Grundlage des dialogischen Menschenbildes Martin Bubers wurde für gewaltauffällig gewordene Jugendliche und junge Erwachsene ein Projekt zur Gewaltprävention entwickelt. Es geht darum, wie man mit Problemen, die man mit sich oder Anderen hat, gewaltfrei und würdevoll umgehen kann – auch und gerade wenn man sich angegriffen fühlt. Bei dem Projekt wird […]



1714 – „Erfolg ist machbar“ – Lernangebote für Doppeldiagnosepatienten

Sabine Wilm , Werner König Doppeldiagnosepatienten, Patienten mit Psychose und Sucht sowie schwerer Persönlichkeitsstörung und Sucht haben häufig aufgrund ihrer frühen Erkrankung keinen Schulabschluss erlangen oder einen weiteren Bildungsweg einschlagen können. Lange Zeit galt diese Klientel als nicht beschulbar. In unserer Soziotherapieeinrichtung haben wir durch eine Studie (Dr. O. Bartel: „Persönlichkeitsentwicklung durch schulische Bildung bei […]



1716 – ICF-basierte Assessmentinstrumente zur Erfassung seelischer Funktionsstörungen bei Abhängigkeitserkrankungen

Robert Stracke Die Beurteilung seelischer Funktionseinschränkungen/Probleme auf Basis der „Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeiten, Behinderung und Gesundheit„ (ICF) der WHO mit Auswirkung auf die gesellschaftliche und besonders auch berufliche Teilhabe ist integraler Bestandteil der Behandlung von Abhängigen u. a. unter den Rahmenbedingungen der Rentenversicherung und somit Aufgabe aller am Rehabilitationsprozeß beteiligten Berufsgruppen. Evaluierte Fragebögen zur Selbst- […]



1718 – Suchthilfe im Betrieb: Früh erkennen – sinnvoll intervenieren – effektiv vernetzen – nachhaltig handeln

Kristin Hupfer Menschen mit Suchtproblemen fehlen häufiger am Arbeitsplatz, sind öfter in Arbeitsunfälle verwickelt, verlieren nicht selten auch fachlich den Anschluss und werden so zunehmend als Störfaktor wahrgenommen. Der Arbeitsplatz ist prinzipiell für eine Intervention gut geeignet. Voraussetzung zum Gelingen des Prozesses ist das Vertrauen des Mitarbeiters und des Betriebes hinsichtlich der Kompetenz und Verschwiegenheit […]



1720 – Lebensstilmedizin in der (Sucht)Psychiatrie

Jens Reimer, Karl-Heinz Schulz, Birgit-Christiane Zyriax Im Kontext der menschlichen Entwicklungsgeschichte haben sich innerhalb kürzester Zeit in den industrialisierten Ländern massive Veränderungen des Lebensumfeldes ergeben. Der menschliche Körper ist auf 10-20 km tägliche Bewegung sowie ein geringes Nahrungsangebot ausgelegt, der heutige Alltag ist durch Bewegungsarmut und Nahrungsüberfluss gekennzeichnet. In der Folge tragen lebensstilassoziierte Verhaltensweisen wie […]